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TSV Kropp e.V. Ligamannschaft - Pokalsensation!
 
 
TSV Kropp Ligamannschaft Taxi Kortum
Pokalsensation!

Sensationell! Der TSV Kropp steht im Finale des SHFV - Lotto - Pokals! Mit einer disziplinierten Mannschaftsleistung und einem überrgenden Philipp Reinhold im Tor gelang der Triumph im Elfmeterschießen. Zuvor gab es über 120 Minuten keine Tore. Im 11er - Schießen behielten die northstreet-Bulls dann aber die Nerven. Niklas Zöchling, Hannes Röh, Thomas Vogt und Lukas Henke verwandelten ihre 11er bombensicher und ließen dem guten Niklas Jakusch im Holstein Tor keine Chance!

Es ist immer noch kaum zu glauben, aber wahr. Am 8. Juni geht es gegen den Sieger aus dem anderen Halfinale (VFB Lübeck vs. VFR Neumünster) tatsächlich um den Pokalsieg und damit das Erreichen der 1. Runde im DFB Pokal.

Die Mannschaft feierte mit Freunden noch lange nach Abpfiff den Triumph und kostete das Gefühl in vollen Zügen aus.

Die Gäste von Holstein Kiel zeigten auch in der Niederlage Größe und gratulierten uns fair zum Sieg. Auch die Holstein Fans waren tolle Gäste an der Norderstraße und sorgten gemeinsam mit den Kropper Anhängern für echte Stadionathmossphäre.

Ein großer Tag für den Kropper Fußball, jetzt sollen weitere Folgen. DIe Trainer Asmussen und Schmidt-Fandrey müssen ihre Mannschaft jetzt auf die nächsten Ligaspiele einstellen. Am Samstag, 25. August 2012, geht es ab 14:00 weiter. Zu Gast ist das Team vom Timmendorfer Strand, der NTSV Strand 08. Und am Mittwoch (29. August) folgt dann das verlegte Spiel gegen Flensburg 08. Ebenfalls an der Norderstraße, Anpfiff wird 18:30 sein.

 

So stand es auf der Homepage der KSV Holstein:

 

Holstein Kiel scheidet wie in der Vorsaison im Halbfinale des SHFV-LOTTO-Pokals nach Elfmeterschießen aus. Vor 1.000 Zuschauern hatte der gastgebende TSV Kropp letztlich das Glück und die besseren Nerven. Nachdem es nach der regulären Spielzeit und Verlängerung 0:0 gestanden hatte, scheiterten die Kieler Siedschlag und Heider an der Latte, während die TSV-Schützen eiskalt vom Punkt vollstreckten.

Die Störche liefen zum 3:3 gegen Hannover 96 II auf drei Positionen verändert auf: Steve Müller vertrat in der Innenverteidigung den verletzten David Urban, Deran Toksöz begann für Manuel Hartmann, Casper Johansen spielte für Marc Heider.

Die Ausgangslage spiegelte sich auf dem Feld wider: Holstein von der ersten Minute an um druckvolles Spiel bemüht, während der gastgebende TSV mit Ausnahme der einzige Spitze Marcel Musielak in der eigenen Hälfte die Räume eng machte und Nadelstiche durch Konter sowie Standards setzen wollte. Und die Rechnung ging auf: Während das Gutzeit-Team zwar mehr Ballbesitz hatte, war der Kropper Strafraum zunächst Sperrgebiet. Die aussichtsreichste Möglichkeit vergab Hebler, der einen 19-Meter-Freistoß in die Mauer setzte (6.). Der TSV hoffte unbekümmert auf sein Glück und erspielte sich beste Möglichkeiten: Nach einem Stockfehler von Fabian Wetter in der Kropper Hälfte genügte ein Pass um TSV-Stürmer Musielak freizuspielen, der aus 15 Metern knapp neben den langen Pfosten schoss (16.). In der 22. Minute hallte schon Jubel über den Platz an der Norderstraße. Niklas Jakusch kratzte die Direktabnahme von Jörn Vogt nach einem Freistoß von Lukas Henke aber über die Latte. Nach einer halben Stunde war es Henke selbst, der Jakusch aus 16 Metern prüfte. Der KSV-Schlussmann bewahrte auch in dieser Situation seine Farben vor dem Rückstand. Eine halbe Stunde war gespielt, als der TSV erstmals durchpusten musste, das Holstein zur Führung hatte nutzen müssen: Marcel Schied vergab aber zweimal aus kurzer Distanz und setzte den Ball knapp neben den Pfosten (32. und 34. ). Die letzte Gelegenheit vor der Pause hatte Deran Toksöz: Nach einem abgewehrten Eckball klatschte der Ball ans linke Aluminium (43.).

Nach der Halbzeit wollten es die Störche endlich wissen und die Aktionen wurden gefährlicher. Aber KSV-Spitze Schied musste weiter auf seinen Treffer warten: Nach einer Toksöz-Flanke kam er überraschend noch an den Ball, das Leder prallte aber neben das Tor (50.). Eine Minute später hielt TSV-Keeper Philipp Reinhold einen Schied-Knaller aus zehn Metern bravourös. Zwischenzeitlich erinnerte die Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte an Handball: Kropp stand mit Mann und Maus um den eigenen Strafraum, Holstein suchte die Lücke, fand sie aber nicht. Schied setzte auch einen 17-Meter-Schuss neben das Tor (68.). Und wenn der Ball aufs TSV-Gehäuse kam, dann war auch noch Reinhold auf dem Posten: Einen Siedschlag-Schuss aus 14 Metern lenkte er mit einem starken Reflex über die Latte (73.).Der TSV jetzt ohne jeglichen Offensivbemühungen, Holstein weiter ohne Glück: Johansen scheiterte an erneut am guten Reinhold, sodass es in die Verlängerung ging.

Der Kieler Krampf setzte sich in der Verlängerung fort. Kropp wuchs kämpferisch über sich hinaus und Holstein fehlten weiter Konzentration und Glück im Abschluss. Lindner köpfte knapp den rechten Pfosten (103.). Schieds  Distanzschuss drehte ebenfalls vom Tor ab (104.). Fabian Wetter scheiterte nach einer Siedschlag-Ecke per Kopf am überragenden Reinhold (110.). Kiels Jakusch stand seinem Gegenüber aber in nichts nach und hielt nach einem Konter den strammen Schuss von Ian-Prescott Claus (114.). Es ging ins Elfmeterschießen, in dem der Gastgeber die besseren Nerven hatte. Nachdem Rafael Kazior für die KSV und Niklas Zöchling für den TSV getroffen hatte, setzte erst Tim Siedschlag und dann Marc Heider den Ball mit dem Vollspann an die Latte. Zwischenzeitlich hatten Hannes Roeh und Thomas Vogt souverän vollstreckt, sodass es dem Ex-Kieler Henke überlassen blieb, den entscheidenden vierten Treffer zu  erzielen.

TSV Kropp: Reinhold – T. Vogt, Roeh, Zöchling, Kennedy – Henke – Waschewski (91. M. Alias), J. Vogt, Bock (61. Claus), Schwennsen (113. Petersen) – Musielak.

Holstein Kiel:Jakusch – Herrmann, Müller, Gebers, Wetter – Kazior, Toksöz – Hebler (46. Siedschlag), Johansen (106. Sykora), Lindner (113. Heider) – Schied.

Tore im Elfmeterschießen für die TSV: Zöchling, Roeh, T. Vogt, Henke. Für die KSV: Kazior, Sykora. Siedschlag und Heider an die Latte.

Zuschauer: 1.000

Schiedsrichter: Paltchikov (Groß-Grönau)